Wer bin ich

Susan Carner ist das Pseudonym einer in Graz, Österreich, geborenen Autorin, die es genießt, im deutschen Berlin zu leben, ihrem Heimatland Österreich sehr verbunden ist und sich trotzdem in der ganzen Welt zu Hause fühlt. Und das ist der Schlüsselpunkt: Ich liebe Österreich, werde dieses schöne Land immer als meine Heimat nennen, aber ich kann überall auf der Welt leben, denn es ist für mich spannend zu sehen, wie unterschiedliche Kulturen so ticken. So habe ich auch ein Jahr aus beruflichen Gründen in Saudi Arabien verbracht, mich für das weitere Leben  aber doch für Berlin entschieden ...;-) Für eine freie, offene Stadt, in der jeder so leben kann, wie er will! 


Mein Weg

Berlin, Tegler See
Berlin, Tegler See

Ich habe nicht nur gerne Krimis gelesen, sondern mein Interesse galt schon immer der Geschichte. Deshalb habe ich sie auch studiert und an der Grazer Karl-Franzens-Universität 1985 meinen Magister abgeschlossen. Eigentlich war es mein Traum, Kinder und Jugendliche mit meiner Begeisterung für Geschichte anzustecken, aber zu der Zeit waren Geschichte- und Geographielehrer nicht eben gefragt. Also was tun?

 

Da ich meine Diplomarbeit noch auf einer Schreibmaschine getippt habe - ja, heute kaum mehr vorstellbar - lernte ich, mit Computern umzugehen und war bald Trainerin für EDV. Sehr spannend, denn es gab wenige Frauen in der Branche. Hin und wieder musste ich mir zwar die Frage gefallen lassen "Was, Frauen können das auch?", aber diese Chauvinisten waren in der Minderheit.

 

Allerdings langweilte mich das nach einigen Jahren und ich sattelte um auf SAP-Beraterin für Krankenhausinformationssysteme. Meine Projekte auf diesem Gebiet führten mich nach Kroatien, Indien, Saudi Arabien, Deutschland - wo ich 2011 als Qualitätsmanagerin für unser Krankenhausprodukt hängen geblieben bin. Eben in Berlin. Müde des Reisens, denn ich war von Graz aus ständig auf Achse, wollte ich meine Beine abends auf mein eigenes Sofa legen. Doch eines Tages fragte ich mich: "Was machst du eigentlich hier?"  und zog die Konsequenzen. Machte eine Ausbildung zum Reiseleiter/Gästeführer für Berlin/Potsdam und begann mein Zigeunerleben als Reiseleiterin. Und in der Wintersaison bilde ich Interessierte weiter in Projekt- und Qualitätsmanagement.

 

Heute habe ich zwar weniger Geld, bin aber glücklich und frei - und lebe so, wie ich mir das vorstelle. Die Sicherheit eines gefüllten Bankkontos hat mich noch nie interessiert, dafür die Herausforderungen und Möglichkeiten, die das Leben bietet. Neugierig sein ist meine Devise. Neues probieren eine andere. 

 

So kam meine kreative Seite zum Vorschein.  Die mich zu meinem ersten Kriminalroman "Mord am Campus" geführt hat. Doch es stecken viele weitere Geschichten in meinem Kopf, die der Welt vorgestellt werden.  Wie "Mallorquinische Leiche zum Frühstück", die bereits veröffentlicht ist. Zur Zeit brüte ich gerade über dem "Tiergartenmörder", der seit knapp einem halben Jahr in meinem Kopf herumspukt.

 

Nicht die Geduld verlieren und immer wieder auf dieser Seite vorbeischauen ...;-)